07 Jul

Nachbarschaftsfest 2019 – Schön war’s

Danke für einen rundum gelungenen Tag!

Am 22.06.2019 fand nun zum zweiten Mal das von Platanenpower organisierte Nachbarschaftsfest auf dem Hansaplatz statt. Viele BesucherInnen kamen, um sich an den verschiedenen Ständen selbst gebackenen Kuchen zu kaufen, Falafel oder eine frisch auf dem Fest zubereitete Suppe zu essen.

Gesättigt und mit einem leckeren Kaltgetränk konnte man sich nun diverse Shows angucken.

So zum Beispiel die Zaubershow von Daniel Lorenz (Zirkustheater StandArt), welche viele Kinder mit Jonglage und viel Witz beeindrucken konnte. Am Ende lernten die Kinder sogar noch selbst ein paar Tricks, wie das Weg- und natürlich auch wieder dranzaubern ihrer Finger.

Vielen, beim Kinderschminken bunt bemalten Kinder- (und auch Erwachsenen-) gesichtern konnte die Show ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Die Tombola sorgte nebenbei für einige kleinere und größere Gewinne, die die Kinder mit nach Hause nehmen konnten.

An diversen Infoständen konnte man zudem etwas über die Arbeit von verschiedenen Initiativen, wie beispielsweise der B-Side, der LEG Mieter*Inneninitiative oder dem Aktionsbündnis pestizidfreies Münster, erfahren.

Rainer Bode berichtete auf der Bühne von den Erfolgen des Bündnisses gegen das Hafencenter. So zum Beispiel den erlangten Baustopp, der durch viel Engagement des Bündnisses eingeklagt werden konnte.

Zusätzlich gab es viele Bands, die mit ihrem Auftritt das Fest musikalisch begleiteten. Von Trommelklängen, über Pop bis hin zu sehr politischen Texten war alles vertreten. Als der von Platanenpower bereits als Protest vor dem Bauzaun des Hafencenters gesungene Hit „Baggerfahrer Willibald“ ertönte, sangen viele Leute eifrig mit.

Zum Ende des Tages wurde das Fest noch einmal richtig voll: Die Band Fresse beeindruckte mit ihrem ersten a cappella- Auftritt, der für viel Begeisterung sorgte.

Danach wurde der Abend mit Getränken und guten Gesprächen beendet.

Nicht nur das sonnige Wetter, auch die vielen Menschen, die mitgeholfen haben, das Fest zu organisieren und vor allem natürlich die BesucherInnen haben den Tag zu einem vollen Erfolg gemacht! An dieser Stelle möchten wir uns dafür noch einmal ganz herzlich bei euch allen bedanken und hoffen, dass wir viele alte und neue Gesichter auch im nächsten Jahr bei unserem Nachbaraschaftsfest begrüßen können!

29 Mai

Nachbarschaftsfest // Platanenpower auf dem Hansaplatz // Pressemitteilung

Münster – Am Samstag, den 2. Juni veranstaltet die Nachbarschaftsinitiative des Hafenviertels, Platanenpower, auf dem Hansaplatz (Schillerstraße / Ecke Hansaring) ein Nachbarschaftsfest von 14 bis 22 Uhr.

Hierzu lädt die Nachbarschaftsinitiative alle Bewohner des Hansaviertels, aber auch der benachbarten Viertel herzlich ein.

Die Initiatoren möchten bei leckerem Essen und warmen, sowie kalten Getränken die Nachbarschaft noch besser kennen lernen.. Für das leibliche Wohl ist also gesorgt. Zudem wird ein vielfältiges Programm aus Kunst und Kultur, verschiedene Workshops und Musik angeboten. Außerdem gibt ein buntes Programm für Kinder mit Kinderschminken und Clownauftritten.

Die Nachbarschaftinitiative Platanenpower möchte im Rahmen des Nachbarschaftfestes mit den Besuchern die vergangenen Monate, die Baumfällung der Platanen und dem Beginn der Bauaktivitäten des Hafencenters Revue passieren lassen. Vorrangig möchte Platanenpower die Wünsche der Nachbarn in Bezug auf die Weiterentwicklung des Hansa- und Hafenviertels aufnehmen. Insbesondere ist ein Austausch in Bezug der zu befürchtenden weiteren Baumfällungen am Hansa- und Hohenzollernring bis hin zur Ostmarkstraße geplant.

Ein weiteres Anliegen Platanenpowers ist der persönliche Dialog unter den Gästen zu den zukünftigen Veränderungen, zu denen unter anderem der zunehmende Verkehr und die geplante Bebauung im Viertel durch hochpreisige Wohnungen und dem Hafencenter gehören.

25 Mai

Wem gehört die Stadt? – Pressemitteilung vom 25. Mai 2018

 

Am Donnerstag dem 24. Mai 2018 haben sich spontan zirka 70 Bürger aus dem Hansa- und weiteren benachbarten Vierteln getroffen, um sich am Abend vor dem Bauzaun des geplanten Hafencenters den Film „Wem gehört die Stadt“ gemeinsam anzuschauen.

In dem Dokumentarfilm beobachtet die Kölner Filmemacherin Anna Ditges, was passiert, wenn Anwohner einen ihrer letzten alternativen Lebensräume in Köln Ehrenfeld am Rande einer dicht bebauten Innenstadt bewahren möchten. Investoren und Stadtplaner sehen vor allem ein riesiges ungenutztes Grundstück in Bestlage indem vieles entstehen, viel gebaut und vor allem viel Geld verdient werden kann.

Die Nachbarn des geplanten Hafencenters erkannten viele Übereinstimmungen mit dem gezeigten Film. Auch sie sind besorgt um den Verlust der Identität ihres Viertels auf Kosten einer Gentrifizierung, die im überwiegenden Maße hochpreisigen Wohnraum auf dem ehemaligen Osmogelände und einschneidende weitere nicht erwünschte Kommerzialisierung, nämlich dem Bau des Hafencenters beinhaltet.

Diese Aktion möchten die Anwesenden als ein Zeichen für eine andere, menschlichere Stadt gewertet wissen.

05 Mai

Hafenführung

Münster – Am Samstag, dem 5. Mai veranstaltete die Nachbarschaftsinitiative des Hafenviertels, Platanenpower, im Hansa- und Hafenviertel einen Rundgang durch die beiden Viertel unter Führung des Historikers Timm C. Richter. Es wurde ein vielfältiger Bogen von der Entstehung des Hafenviertels mit der Erstellung des Dortmund-Ems-Kanals, der Entwicklung des Hansaviertels durch die Zunahme der Industrialisierung in Münster, den Kriegsschäden, bis hin zu den gravierenden Veränderungen der letzten Jahre gespannt.

Ein besonderes Augenmerk warf Richter auf die Entwicklung des ehemaligen Osmogeländes mit der Ansiedlung des Hafencenters und der möglichen Wohnbauentwicklung.

Von den Teilnehmenden, zum überwiegenden Teil Bewohner des Hansaviertels und des benachbarten Klein Muffi, wurde mit großer Besorgnis auf die Gefahren der zunehmenden Verkehrsbelastung des für die Teilnehmer überflüssigen Hafencenters hingewiesen.

Eine weitere Sorge der Teilnehmer war die Ansiedlung vorwiegend hochpreisiger Wohnungen auf dem ehemaligen Osmogelände. Die Gefahr der Verdrängung der jetzigen Bewohner des Hansaviertels durch Gentrifizierungsprozesse, der Austausch der aktuell noch gemischten Einwohnerschaft durch zahlungskräftige Eigentümer und Mieter, wurde lebhaft diskutiert.

Nach dem zweistündigen Spaziergang endete der Rundgang mit einem gemeinsamen Foto vor der Kunsthalle Münster am Hafenweg 28.